Weiterbildung der erwachsenenpädagogischen Professionals in Europa
Situation, Strategien, Systeme
Der vorliegende Text geht der Frage nach, wie weit auf der Ebene der Europäischen Union die Bemühungen um die Etablierung eines Kompetenzprofils für Erwachsenenbildner/innen im Zuge der Forderung nach einem Europäischen Qualifikationsrahmen gediehen sind. Den unterschiedlichen Definitionen und Strukturen von Weiterbildung in den verschiedenen Ländern geschuldet, kommt dabei ein eher weit gefasster Begriff von Erwachsenenbildung zum Einsatz1, der berufliche Aus- und Weiterbildung ebenso umfasst wie den non-formalen Sektor. Der Artikel fokussiert auf das lehrend tätige Personal, weil dort, "in den Kursen, Seminaren, Projekten, Arbeitskreisen, Beratungsgesprächen, Bildungsreisen usw. (...) letztlich entschieden (wird), ob die Adressaten der Weiterbildung die Lernorte mit einem persönlichen Gewinn verlassen" (Nittel 1998, S. 3). Darüber hinaus ist der Anteil der lehrend Tätigen mit 83 Prozent der Beschäftigungs- und Tätigkeitsverhältnisse am größten (WSF 2005, S. 5). Der Gang der Argumentation beleuchtet zunächst (1) die aktuelle Situation um die Einführung eines Europäischen Qualifikationsrahmens, da dieser auch Auswirkungen auf die Professionalisierung der Erwachsenenbildung haben wird. Anschließend werden (2) Professionalisierungssysteme und -strategien in Europa vorgestellt und kritisch diskutiert, wobei institutionalisiert-formale Systeme ebenso berücksichtigt werden wie kleinere Projekte. Abschließend verweist ein kurzer Ausblick (3) auf offene Forschungsfragen, die sich angesichts der derzeitigen Entwicklungen ergeben.
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